Ein natürlicher Schutzschild
Das Das Immunsystem ist ein Schutzschild für den Körper, mit dem er sich gegen Krankheitserreger und bestimmte Gifte wehrt. Besteht aus der unspezifischen, angeborenen Abwehr (bildet eine erste Barriere gegen Eindringlinge) und der spezifischen, im Lauf des Lebens erworbenen Abwehr (der Körper lernt Krankheitserreger und Fremdstoffe zu erkennen und wirkungsvoll zu bekämpfen, es bildet sich ein Immungedächtnis). ist ein ausgeklügeltes System und hilft uns im Kampf gegen Infektionen. Erfahren Sie, wie die verschiedenen Komponenten des Immunsystems zusammenarbeiten und welche Rolle Teil des spezifischen Immunsystems. Eiweisse, die normalerweise zum Arsenal der körpereigenen Abwehr gehören und spezifisch eingedrungene Erreger erkennen, binden und dadurch eine Reihe weiterer Immunreaktionen auslösen, die letztendlich zur Abtötung des Erregers führen. (Immunglobuline) spielen.
Das Immunsystem
Das Das Immunsystem ist ein Schutzschild für den Körper, mit dem er sich gegen Krankheitserreger und bestimmte Gifte wehrt. Besteht aus der unspezifischen, angeborenen Abwehr (bildet eine erste Barriere gegen Eindringlinge) und der spezifischen, im Lauf des Lebens erworbenen Abwehr (der Körper lernt Krankheitserreger und Fremdstoffe zu erkennen und wirkungsvoll zu bekämpfen, es bildet sich ein Immungedächtnis). bildet einen Schutzschild für Ihren Körper, mit dem er sich gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze, aber auch Gifte aus der Umwelt wehrt. Dabei ergänzen sich eine unspezifische und eine spezifische Abwehr.[1]
Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2]
Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Unspezifische Abwehr
Die unspezifische Abwehr soll als erste Barriere das Eindringen von Krankheitserregern in Ihren Körper verhindern, zum Beispiel durch den Säureschutzmantel der Haut, die Schleimhäute oder den sauren pH-Wert des Magens. Dringen doch Erreger in den Körper ein, werden im Blut zirkulierende Abwehrzellen wie Granulozyten gehören zur Gruppe der weissen Blutkörperchen (Leukozyten), werden im Knochenmark gebildet und sind Teil des unspezifischen Immunsystems. Einige Granulozyten werden zu den Fresszellen gezählt, die Krankheitserreger in sich aufnehmen und zerstören können. und Makrophagen gehören zu den Blutzellen des unspezifischen Immunsystems und zur Gruppe der Leukozyten. Als Fresszellen machen sie körperfremde Substanzen unschädlich. aktiv und machen den Eindringling unschädlich. Diese Form der Abwehr ist angeboren, sie wirkt sehr rasch aber nicht sehr spezifisch. Diese Zellen sind auch nicht nicht in der Lage, alle Typen von Krankheitserregern, wie Viren oder bestimmte Bakterienstämme, zu erkennen und aus dem Körper zu entfernen. Da kommt die spezifische Abwehr ins Spiel.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Spezifische Abwehr
Wird die Barriere der unspezifischen Abwehr durchbrochen, eilt Ihre spezifische Abwehr mit einem spezialisierten Erkennungssystem zu Hilfe. Von Kindheit an lernt Ihr Das Immunsystem ist ein Schutzschild für den Körper, mit dem er sich gegen Krankheitserreger und bestimmte Gifte wehrt. Besteht aus der unspezifischen, angeborenen Abwehr (bildet eine erste Barriere gegen Eindringlinge) und der spezifischen, im Lauf des Lebens erworbenen Abwehr (der Körper lernt Krankheitserreger und Fremdstoffe zu erkennen und wirkungsvoll zu bekämpfen, es bildet sich ein Immungedächtnis)., Bestandteile von Krankheitserregern und Fremdstoffen zu erkennen und zu markieren. So wird die Aufgabe der oben erwähnten Abwehrzellen erleichtert, die gezielt die markierten Eindringlinge bekämpfen können. Da die Informationen über den Erreger gelernt und gespeichert werden, kann Ihre Eine Immunantwort ist die Reaktion des Immunsystems, wenn der Körper mit einer als fremd erkannten Substanz in Kontakt kommt. bei einem wiederholten Kontakt umso schneller erfolgen, und das Immunsystem ist zügig einsatzbereit.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Die Spezialisten: die Antikörper
Woher weiss unser Körper, welche Zellen er angreifen muss und welche nicht?
Um Krankheitserreger abzuwehren, muss der Körper diese als „fremd“ erkennen. Eine zentrale Rolle dieses Erkennens als Teil der spezifischen Abwehr spielen die Antikörper, auch Immunglobuline genannt. Die Merkmale auf den Eindringlingen, die eine Unterscheidung zwischen “eigen” und “fremd” ermöglichen, werden Molekülstrukturen, die mit bestimmten Antikörpern eine Bindung eingehen und in der Folge die Nachproduktion dieser Antikörper anregen können, was zum Aufbau eines Immunschutzes beiträgt. Antigene finden sich beispielsweise in Form von Oberflächenproteinen (Eiweissen) auf Bakterien und Viren. genannt. Antigene sind Strukturen auf der Oberfläche von Zellen, die vom Immunsystem gelesen werden können. Wird das Antigen als „eigen“ identifiziert, wird keine Abwehrreaktion ausgelöst; wird es als „fremd“ oder auch „verändert“ erkannt, wird Ihr Immunsystem aktiviert. Antikörper docken an den Antigenen an und signalisieren so den Fresszellen, dass hier ein Erreger unschädlich gemacht werden muss.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Antikörper sind lebenswichtige Bestandteile unseres Immunsystems. Sie werden im gesunden Körper auf natürliche Weise gebildet und sind für ein normal funktionierendes Immunsystem unverzichtbar. Kinder und Erwachsene tragen viele Millionen unterschiedliche Antikörper in sich, die die verschiedenen Fremdkörper jeweils erkennen und markieren. So erklärt sich auch ihre medizinische Anwendung: Personen, die Antikörper nicht oder nicht ausreichend in ihrem Körper bilden können, sind auf deren Zuführung von aussen angewiesen.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Wie werden Antikörper vom Körper hergestellt?
Antikörper werden folgendermassen von Ihrem Körper herstellt: Wenn Ihre Blutzellen vom Typ Gehören zur Gruppe der weissen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie werden im Knochenmark gebildet und sind Teil des spezifischen Immunsystems. B-Lymphozyten werden beispielsweise durch körperfremde Antigene aktiviert und entwickeln sich zu Plasmazellen, die Antikörper produzieren und eine Immunantwort auf Krankheitserreger ermöglichen. mit einem körperfremden Antigen in Kontakt kommen, werden sie aktiviert und bilden als Plasmazelle spezielle Antikörper. Diese erkennen den Fremdkörper und leiten damit die Bekämpfung des Erregers ein. Die Antikörper werden von den Entstehen aus aktivierten B-Lymphozyten und sind Teil des spezifischen Immunsystems. Sie produzieren Antikörper und helfen als „Immungedächtnis“ dem Körper bei der Krankheitsabwehr. massgeschneidert produziert, sodass sie genau an ein Antigen andocken. Wenn Ihr Körper schon einmal mit einem bestimmten Erreger in Berührung gekommen ist, bilden die dadurch trainierten und spezialisierten B-Lymphozyten das Gedächtnis für dieses Antigen und können künftig bei erneutem Kontakt schnell mit der Antikörperproduktion beginnen. Dieses Prinzip liegt zum Beispiel auch Impfungen gegen Infektionskrankheiten zugrunde.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1

B-Lymphozyten kommen mit einem körperfremden Antigen, z. B. einem Bestandteil eines Krankheitserregers, in Kontakt. Sie werden aktiviert und wandeln sich in eine Plasmazelle. Diese setzt speziell auf den Erreger zugeschnittene Antikörper (Immunglobuline) frei. Die Antikörper docken am Antigen an, machen es damit kenntlich und unterstützen damit die Bekämpfung des Erregers.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Was sind weisse Blutkörperchen?
Weisse Blutkörperchen (Leukozyten), die im Knochenmark und in den Lymphknoten gebildet werden und Teil des spezifischen sowie unspezifischen Immunsystems sind (Beispiele: Lymphozyten, Granulozyten). übernehmen wichtige Aufgaben in der Immunabwehr. In der medizinischen Fachsprache werden sie Leukozyten genannt und umfassen eine Vielzahl an Blutzellen, die sowohl in der unspezifischen Abwehr, zum Beispiel Gehören zur Gruppe der weissen Blutkörperchen (Leukozyten), werden im Knochenmark gebildet und sind Teil des unspezifischen Immunsystems. Einige Granulozyten werden zu den Fresszellen gezählt, die Krankheitserreger in sich aufnehmen und zerstören können., als auch in der spezifischen Abwehr, zum Beispiel Gehören zur Gruppe der weissen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie werden im Knochenmark gebildet und sind Teil des spezifischen Immunsystems. B-Lymphozyten werden beispielsweise durch körperfremde Antigene aktiviert und entwickeln sich zu Plasmazellen, die Antikörper produzieren und eine Immunantwort auf Krankheitserreger ermöglichen., Krankheitserreger bekämpfen. Allen gemeinsam ist, dass sie aus Eine im Knochenmark vorhandene Zellart und die Grundlage für die Blutneubildung. Aus den Blutstammzellen entwickeln sich die unterschiedlichen Zelltypen des Blutes, zum Beispiel Leukozyten. im Knochenmark gebildet werden. Weisse Blutkörperchen haben nur eine begrenzte Lebensdauer und werden ständig neu gebildet. Bei gesunden Menschen wird immer nur die tatsächlich gebrauchte Anzahl an Zellen ersetzt. Bei Infektionen reagiert der Körper flexibel auf den erhöhten Bedarf und produziert mehr.[1] Janeway CA Jr, Travers P, Walport M, Shlomchik MJ. Immunobiology: The Immune System in Health and Disease, 5th edition. New York: Garland Science. 2001. ISBN-10: 0-8153-3642-X,[2] Delves PJ, Martin SJ, Burton DR, Roitt IM. Roitt's Essential Immunology, 13th edition. John Wiley & Sons Inc. 2017. ISBN 978-1-118-41577-1
Was ist eine Immunschwäche?
Bei einer Immunschwäche sind sowohl die zelluläre Abwehr als auch die Antikörperbildung gestört. Erfahren Sie mehr zu Immunschwächen und wann eine Abklärung notwendig ist.
Immunschwäche erkennen